Zum Inhalt springen
← Blog KIM-Messaging

CGM Z1: KIM-Versand schlägt fehl
„501 5.5.4 Invalid auth command arguments“

Der KIM-Versand aus CGM Z1 bricht mit einem Login-Fehler ab – obwohl an KIM, am Konnektor und an den Zugangsdaten nichts geändert wurde. Die Ursache liegt woanders: Nach einem Z1-Programmupdate passt das installierte CGM KIM-Clientmodul nicht mehr. Ein Update auf Version 1.21 behebt das Problem.

CGM Z1 Fehlerdialog beim KIM-Versand eines EBZ-Antrags: 501 5.5.4 Invalid auth command arguments

Die Fehlermeldung

Beim Versand einer KIM-Nachricht – typischerweise eines EBZ-Antrags – öffnet CGM Z1 einen Fehlerdialog mit diesem Wortlaut:

KIM: EBZ Antrag Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen 2.1

Fehler beim Versenden der E-Mail!

Der Login ist fehlgeschlagen.

501 5.5.4 Invalid auth command arguments. Maximum number of parameter is 6 but it was 7

Fehlerdetails anzeigen?

Der Antrag wird nicht versendet. Der Betreff im Dialog wechselt je nach Vorgang – der Fehlercode bleibt derselbe. Betroffen sind alle KIM-Vorgänge aus Z1, nicht nur EBZ-Anträge.

Die Ursache: veraltetes KIM-Clientmodul nach dem Z1-Update

Auslöser ist ein Programmupdate von CGM Z1. Nach dem Update ist das auf dem Praxissystem installierte CGM KIM-Clientmodul nicht mehr aktuell – es passt nicht zur neuen Z1-Version.

Das Clientmodul ist die Komponente, die den Login gegenüber dem KIM-Fachdienst durchführt. Die veraltete Version übergibt dem AUTH-Kommando einen Parameter zu viel: sieben statt der maximal sechs erlaubten. Genau das teilt der Server mit – „Maximum number of parameter is 6 but it was 7“. Er weist die Anmeldung ab, noch bevor die Nachricht selbst übertragen wird. Deshalb lautet die Meldung „Der Login ist fehlgeschlagen“ und nicht etwa „Empfänger unbekannt“.

Kurz gefasst

Z1 wurde aktualisiert, das KIM-Clientmodul nicht. Die beiden Versionen passen nicht zusammen, der KIM-Fachdienst lehnt den Login ab. Es liegt keine Störung bei KIM, beim Konnektor oder bei Ihrem Mailkonto vor.

Was nicht die Ursache ist

Zu dieser Fehlermeldung finden sich viele Ratschläge, die in die falsche Richtung führen. Bei diesem Fehler im KIM-Kontext können Sie sich folgende Suche sparen:

  • SMTP-Einstellungen der Praxis

    KIM läuft nicht über den Mailprovider Ihrer Praxis, sondern über den KIM-Fachdienst. Server, Port und Verschlüsselung Ihres normalen Postfachs sind hier ohne Bedeutung.

  • Benutzername und Passwort

    Die Zugangsdaten sind unverändert gültig. Der Server beanstandet nicht die Anmeldedaten, sondern den Aufbau des AUTH-Kommandos.

  • Microsoft 365 oder Exchange

    Eine Migration des Praxis-Postfachs hat auf den KIM-Versand keinen Einfluss – die beiden Wege sind vollständig getrennt.

  • Firewall oder Mailgateway

    Ein blockierendes Sicherheitsprodukt würde einen Verbindungsfehler oder Timeout erzeugen, keine inhaltliche Ablehnung des AUTH-Kommandos durch den Server.

  • Der EBZ-Antrag selbst

    Der Antrag ist in Ordnung und bleibt erhalten. Nach dem Update lässt er sich unverändert versenden.

Die Lösung: KIM-Clientmodul auf Version 1.21 aktualisieren

Das Problem verschwindet mit einem Update des KIM-Clientmoduls auf Version 1.21. Der Ablauf:

  1. Im CGM Webshop anmelden Melden Sie sich mit den Zugangsdaten Ihrer Praxis im CGM Webshop an.
  2. Downloadbereich öffnen Unter „Konto“ finden Sie den Downloadbereich mit den bereitgestellten Installationspaketen.
  3. KIM-Clientmodul 1.21 herunterladen Laden Sie dort das aktuelle CGM KIM-Clientmodul in Version 1.21 herunter.
  4. Update installieren Installieren Sie das Update auf dem System, auf dem das KIM-Clientmodul läuft – in der Regel der Praxisserver.
  5. Testversand durchführen Danach funktioniert der KIM-Versand wieder. Prüfen Sie es mit dem zuvor fehlgeschlagenen Antrag oder einer Testnachricht.

Weitere Anpassungen sind nicht nötig – insbesondere müssen Sie keine Konten neu einrichten und keine Einstellungen in Z1 ändern.

Was Sie daraus für künftige Updates mitnehmen

Praxissoftware und TI-Komponenten sind versionsabhängig voneinander. Ein Update der einen Seite kann die andere aus dem Tritt bringen, obwohl beide für sich funktionieren. Das Muster ist typisch: Der Fehler tritt nicht am Tag des Updates auf, sondern erst beim nächsten KIM-Versand – und wirkt dann wie ein KIM-Ausfall.

  • Nach jedem PVS-Update prüfen, ob für KIM-Clientmodul und Konnektor ebenfalls neue Versionen bereitstehen.
  • Updates nicht kurz vor Sprechstundenbeginn einspielen – ein Testversand gehört dazu.
  • Versionsstände von Z1, KIM-Clientmodul und Konnektor dokumentieren, damit im Störungsfall sofort klar ist, was sich geändert hat.

Häufige Fragen

Ist KIM ausgefallen, wenn dieser Fehler erscheint?

Nein. Der KIM-Fachdienst arbeitet normal – er weist lediglich den Anmeldeversuch des veralteten Clientmoduls zurück. Sobald das Clientmodul auf Version 1.21 aktualisiert ist, läuft der Versand ohne weitere Änderungen wieder.

Muss ich meine SMTP- oder Mail-Einstellungen anpassen?

Nein. Der KIM-Versand nutzt den KIM-Fachdienst und nicht das E-Mail-Konto Ihrer Praxis. Änderungen an SMTP-Server, Port, Verschlüsselung oder Passwort beheben den Fehler nicht und können eine funktionierende Konfiguration zerstören.

Wo bekomme ich das KIM-Clientmodul in Version 1.21?

Im CGM Webshop: nach der Anmeldung unter „Konto“ im Downloadbereich. Dort liegt das aktuelle Installationspaket des CGM KIM-Clientmoduls zum Herunterladen bereit.

Muss das Update auf jedem Arbeitsplatz installiert werden?

Das Update gehört auf das System, auf dem das KIM-Clientmodul installiert ist – üblicherweise der Praxisserver. Wenn Sie unsicher sind, wo das Modul in Ihrer Praxis läuft, prüfen wir das im Rahmen des Supports mit.

Betrifft der Fehler nur EBZ-Anträge?

Nein. Der Fehler entsteht beim Login und damit vor dem eigentlichen Versand. Betroffen sind alle KIM-Vorgänge aus Z1 – EBZ-Anträge fallen nur zuerst auf, weil sie im Praxisalltag am häufigsten versendet werden.

Gehen der Antrag oder die Nachricht durch den Fehler verloren?

Nein. Da die Anmeldung abgewiesen wird, wird gar nichts übertragen. Der Vorgang bleibt in Z1 erhalten und lässt sich nach dem Update unverändert erneut versenden.

Kann JPLOY das Update übernehmen?

Ja. Wir spielen das KIM-Clientmodul-Update ein, prüfen die Versionsstände von Z1, Clientmodul und Konnektor und führen einen Testversand durch – Remote deutschlandweit, vor Ort im Raum München bis Traunstein.